Medienarbeit in KMU
Seminar | 22. April 2014

Erst durch erfolgreiche Medienarbeit bleiben Unternehmen bei Kunden, Geschäftspartnern und in der Öffentlichkeit in Erinnerung - dazu reichen oft wenige Mittel aus. Die MIKOMI-Medienwerkstatt gibt praktische Hilfestellung.

Medienarbeit: Für viele Unternehmen ein rotes Tuch. Der Erfolg ist schwer messbar, die Materie oft zu komplex und ohne eigene Marketingabteilung hat man im hektischen Unternehmeralltag dazu häufig weder die Zeit noch die Ressourcen.

Vielen KMU ist meist nicht bewusst, dass sie mit wenigen Mitteln viel erreichen können. Das gilt für Werbeanzeigen genauso wie für Pressemitteilungen. Nur wer sich in der Öffentlichkeit positioniert, wird wahrgenommen und über den wird geredet.

Potentiale ausschöpfen

Dadurch wird auch bei den Kunden das Interesse geweckt, die das Unternehmen bisher unzureichend wahrgenommen haben. Jene, die auf Kommunikation nach außen hin verzichten, nutzen oft nicht ihr volles Potential.

Potential, das Steffi Dachrodt nicht verschenken will. Sie leitet die Medienarbeit im IT-Unternehmen DELTA BARTH Systemhaus GmbH aus Limbach-Oberfrohna. Sie konnte bereits gute Erfahrungen durch aktive Medienarbeit sammeln: „Unsere Medienpräsenz wird durchaus wahrgenommen und hat die Bekanntheit unseres Unternehmens und unserer Produkte gesteigert.“

Erfolgreiche Kommunikation mit Presse

Ein wichtiger Eckpunkt der Medienarbeit ist die Aufstellung und Pflege eines Presseverteilers. Wer seinen Verteiler nicht aktuell hält, hat das Nachsehen. Steffi Dachrodt pflegt sogar nicht nur einen, sondern mehrere Verteiler: „Für jede Art der Meldung wird ein optimal abgestimmter Presseverteiler zusammengestellt.“ So sollen die zu verbreitenden Informationen möglichst zielgenau zu den Adressaten gelangen.

 

Bei der Häufigkeit der Mitteilungen liegt die Kunst im Gleichgewicht. Zu wenig und man gerät in der Medienlandschaft in Vergessenheit; zu oft und die Mitteilungen landen –  als „nervig“ abgestempelt – ungelesen im Papierkorb. „In der Regel in entsteht unserem Haus monatlich eine Pressemeldung“, erklärt Steffi Dachrodt, „Darüber hinaus stehen wir stets mit den Medien in Kontakt, um bei passenden Themen beispielsweise Fachberichte publizieren zu können.“

Neue Netzwerke nutzen

Viele kleinere Unternehmen haben nun auch Social Media wie Facebook oder Twitter für sich entdeckt. Dies ermöglicht direkten Kontakt zu den Kunden und ist ein günstiges Marketinginstrument: Ein Account ist schnell erstellt und ein Beitrag in der Woche stellt meist keinen großen Aufwand dar. Auch Bilder und Videos können im Social Web schnell verbreitet werden und sollten sogar genutzt werden. Denn Multimedia-Beiträge in Facebook und Co. erhalten eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit als reine Textbeiträge.

Grenzenlose Möglichkeiten

Wer seine verfügbaren Ressourcen auf ausgewählte Schnittstellen konzentriert, kann sich über kurz oder lang am Markt und im Gedächtnis der Menschen verankern. Die Möglichkeiten, sich in der Medienlandschaft zu präsentieren, sind scheinbar grenzenlos. Auch Steffi Dachrodt ist sich sicher: „Medienarbeit ist für jedes Unternehmen wichtig. Angefangen vom Firmenjubiläum bis hin zur Produktinnovation - stets werden Neuigkeiten ‚produziert‘ , die es lohnt, zu kommunizieren.“

Wir geben Ihnen Schützenhilfe bei der Kommunikation nach außen. Die MIKOMI-Medienwerkstatt gibt praktische Einblicke in die operative Medienarbeit. Medienmacher vermitteln journalistische Denk- und Arbeitsweisen bis hin zur visuellen Gestaltung im Bereich Fotografie, Print und Video – zugeschnitten auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Autor: Simon Grübler (Mitteldeutsche Journalistenschule)