Feedback zum MIKOMI-Seminar “Paradigmenwechsel in der Mitarbeiterführung“
Information | 20. März 2014

Was haben Personalführung und Fußball gemeinsam? Sehr viel, wie Personalexperte Stotz im MIKOMI-Seminar “Paradigmenwechsel in der Mitarbeiterführung“ zeigt. Er machte auch klar: Unternehmer sollten an einer guten Personalführung und einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit interessiert sein – schon allein aus wirtschaftlichen Gründen.

Professor Waldemar Stotz ist seit über dreißig Jahren im Human Capital Management tätig und berät Unternehmen im Bereich der Mitarbeiterführung. Zusätzlich war er lange Zeit als Fußballtrainer einer Jugendmannschaft aktiv. „Mit Hochpubertären kann man Führung erleben“, begrüßt Prof. Stotz die Teilnehmer des MIKOMI Seminars „Paradigmenwechsel in der Personalführung“.

Noch eine Sache haben Personalführung und Fußball gemeinsam: Für beides braucht man Training. „Kein Bundesliga-Fußballer käme auf die Idee mit dem Training aufzuhören, nur weil er ganz oben angekommen ist.“ Stotz vertritt die Ansicht, dass sich Führungskräfte einem stetigen Training unterziehen müssen, da dieses Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Mitarbeiterführung sei.

Ein Unternehmen, das sich nicht auf einen Wandel in der Mitarbeiterführung vorbereitet und einlässt, kann betriebswirtschaftlichen Schaden erleiden. Jedes Jahr gehen Schätzungen zufolge rund fünf Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts aufgrund schlechter Personalführung verloren – das entspricht jährlich dem Bau von 500.000 Eigenheimen.

Häufige Beispiele sind der Wechsel von guten Mitarbeitern zu konkurrierenden Unternehmen. „Zudem ist es schwierig neue Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, wenn das Klima zwischen der Führungs- und Mitarbeiterebene angespannt ist“, macht Prof. Stotz deutlich.

Workshopteilnehmerin Manuela Schleith will dem in Zukunft vorbeugen. Sie gehe in Zukunft besser auf ihre Mitarbeiter ein, wenn es Probleme in ihrem Unternehmen gibt. „Ich habe im MIKOMI-Workshop gelernt, dass die Mitarbeiter Probleme oft besser einschätzen können, da sie tagtäglich damit konfrontiert sind.“ Auch für Falko Kirsten haben sich seine Erwartungen an das Seminar erfüllt. „Besonders der psychologische Überblick hat mir gefallen. Wir haben nicht nur über mögliche Probleme in den Unternehmen diskutiert, sondern uns auch um die dahinter liegenden Gründe Gedanken gemacht.“

Darüber hinaus gibt Prof. Stotz einen kurzen Einblick in die verschiedenen Führungstypen und zeigt anschauliche Beispiele. Das Thema Mitarbeiterführung ist nach acht Stunden Seminar lange nicht ausgeschöpft. Ein weiterer Workshop wird daher von allen Teilnehmern begrüßt.

Bericht: Jonna Hoffmann (Mitteldeutsche Journalistenschule)