ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung in Berlin
Wirtschaftsdialog | 25. November 2015

Im November fand in Berlin die ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung statt. Institutsleiterin Undine Schmalfuß sammelte hier Impulse für MIKOMI – ihr Fazit: Die Hochschule Mittweida ist auf gutem Weg in die Zukunft.

Zur Konferenz wurde unter anderem in den Mittelpunkt gestellt, was Hochschulen heute leisten müssen. Prof. Dr. Johanna Wanka sprach über die „Mission Hochschule“ und stellte sieben Prozent mehr im Etat für Bildung und Forschung für 2016 in Aussicht. In Zahlen heißt das insgesamt 16,4 Mrd. Euro. Aktuell gebe es 2,8 Millionen Studierende in Deutschland. Aber es werden weniger werden und nicht alle Hochschulen werden Bestand haben, so die Ministerin. 

Erreicht werden müsse eine funktionale Differenzierung in der Hochschul-Landschaft. Dazu zähle unter anderem, den Zugang zur Hochschule auch für beruflich Qualifizierte zu öffnen und  Weiterbildung anzubieten. Bisher interessiere sich nur jede vierte Hochschule in Deutschland für das Thema. Aus Sicht der Ministerin könnte das für einige aber eine Profilierung darstellen. Damit einhergehend soll auf dem nächsten IT-Gipfel auch diskutiert werden, wie eine Plattform für Digitalisierung in Bildung und Hochschule gestaltet werden könnte.

Als weiteren Aspekt nannte Wanka die Internationalisierung. Laut OECD steht Deutschland an dritter Stelle, hier gäbe es aber noch Verbesserungspotenzial. Das betrifft auch die Mobilitätserhöhung der Studierenden.

Ein weiterer Erfolgstrigger für die Hochschulen der Zukunft sei nach ihrer Einschätzung eine bessere Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft. Bisher erfolgten solche Partnerschaften oft noch ohne Blick auf die Verwertbarkeit von Forschungsergebnissen der Hochschulen. Laut Wanka impliziert die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft viele Vorteile, wenn die  Erkenntnisse aus der Wissenschaft besser und unmittelbarer für die Unternehmen nutzbar gemacht werden.

Wie wichtig die Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft ist, zeigt sich auch am Beispiel MIKOMI, denn die Kunden des Institutes sind die Unternehmen des sächsischen Mittelstandes. Und diese sind auch Impulsgeber, für Bildungsangebote und Dienstleistungen. „In dieser Konstellation entsteht für Unternehmen und Hochschule ein gewinnbringender Wissenstransfer und diesen werden wir weiter ausbauen“, so MIKOMI Institutsleitern Undine Schmalfuß. 

MIKOMI