Gute bis sehr gute Qualität in der Fortbildung
Information | 17. September 2015

In der zwölften Auflage des Bildungsmonitors belegt Sachsen erneut den ersten Platz im Bildungsvergleich der Bundesländer. Bewertet die Qualität der Bildungsangebote und die Förderinfrastruktur bis hin zu die Bildungsarmut, die Fachkräftesicherung und das Wachstum. Insgesamt in 12 Handlungsfeldern und mittels 93 Indikatoren wurde die Studie vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erhoben.

Diese Ausrichtung unterstrich auch Wirtschaftsminister Martin Dulig Anfang September auf der Jahreskonferenz des Europäischen Sozialfonds (ESF) 2015 "Gute Arbeit für Sachsen" in Dresden. Die Stärkung der Aus- und Weiterbildung, insbesondere im Kontext des lebenslangen Lernens, gehöre zu den zentralen Punkten der sächsischen Fachkräftestrategie, so der Minister. Die Studie zeigte aber auch Nachbesserungspotenzial. So liegt Sachsen bei der Effizienz der eingesetzten Mittel und der Zeiteffizienz unter dem Bundesdurchschnitt.

Qualifizierungskonzepte

Das Thema Aus- und Weiterbildung haben sich auch Sachsens Hochschulen auf die Fahne geschrieben. Um die Absolventen nach einer Erstausbildung (z.B. Bachelor) ebenfalls mit einer guten Aufbauqualifikation für den Arbeitsmarkt und die aktuellen Anforderungen zu rüsten, wurden auch an der Hochschule Mittweida verschiedene Qualifizierungskonzepte entwickelt. Eines dieser Studienprogramme bietet MIKOMI – Institut für Mittelstandskooperation mit dem berufsbegleitenden Master-Studiengang „Strategische Unternehmensführung“, der zum Abschluss Master of Business Administration der Hochschule Mittweida führt. Im Baukastenprinzip lässt sich der individuelle Studienablauf zusammenstellen.  

Hochschule mit Idee

Baukastenprinzip heiß hier, dass es praxisnahe Lehrinhalte und Case Studies gepaart mit dem richtigen Umfang an Theorie und Praxis gibt. Gewählt werden können unterschiedliche Fachvertiefungen sowie Module aus dem Bereich Softskills und individuelle Zusatzkompetenzen.  

„Wir versuchen mit unserem Studienprogramm auf die individuellen Anforderungen der Teilnehmer einzugehen und haben uns bewusst für ein inhaltlich sehr flexibles Konzept entschieden. Neben den abzuleistenden Pflichtmodulen gibt es viele Wahlmodule. In den Veranstaltungen selbst setzen wir auf einen engen Dialog zwischen Dozent und Teilnehmer“, so die MIKOMI Institutsleiterin Undine Schmalfuß.

Zudem biete die Hochschule Mittweida eine gute Infrastruktur und viel Kooperationspotenzial, so die Institutsleitern weiter und ergänzt: „Gerade an kleineren Hochschulen, wie die Hochschule Mittweida, und abseits der sächsischen Metropolen Dresden, Leipzig und Chemnitz gibt es interessante Weiterbildungsmöglichkeiten.“

Gute bis sehr gute Bildungsqualität kann aber nicht nur Sachsen. Gleichauf sind Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg.

Redaktion: MIKOMI
Quelle Bildungsmonitor: www.insm-bildungsmonitor.de/2015_best_sachsen.html