Förderungen und ihre Vorschriften
Information | 29. Januar 2015

Bereits im letzten Jahr wurde die Förderrichtlinie für die Mitfinanzierung von individuellen Qualifizierungsmaßnahmen aus Mitteln des ESF und des Freistaates Sachsen durch die SAB veröffentlicht. Damit können auch Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Beschäftigte des öffentlichen Dienstes Fördermittel für eigene Weiterbildungen beantragen.

Mit dem Förderbaustein "Weiterbildungsscheck Sachsen -individuell-" bietet die Sächsische Aufbaubank die Möglichkeit zur Antragstellung auf Mitfinanzierung von Weiterbildungsmaßnahmen.

Laut Förderbaustein "... werden Projekte der individuell-berufsbezogenen Bildung bzw. Weiterbildung zur Verbesserung der beruflich nutzbaren Kompetenzen bzw. Qualifikationen sowie der Steigerung der Beschäftigungschancen" unterstützt. Konkret bedeutet dass, wer sich selbst berufsbegleitend weiterbilden möchte, kann sich einen Teil der entstehenden Gebühren für Seminare oder einen Studiengang fördern lassen.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten abhängig vom Einkommen, vom Wohnort und der Art der Beschäftigung bis zu 70 Prozent der entstehenden Kosten zurück. Anteilsfinanziert werden die Weiterbildungskosten selbst und auch eventuell anfallende Prüfungsgebühren, sofern diese insgesamt mindestens 1000 Euro betragen (förderfähige Gesamtausgaben).

Ausgeschlossen von der Förderung sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dientes, wenn diese in einem unbefristeteten Beschäftigungsverhältnis stehen. Selbstständige müssen den Weiterbildungscheck -betrieblich- nutzen.

Die Förderung auf einen Blick*
Arbeitsverhältnis:

  • antragsberechtigt und Zuwendungsempfänger sind Arbeitnehmer und Beschäftigte
  • befristet Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sind antragsberechtigt (keine Förderung von unbefristet Beschäftigten)

Einkommen und Förderhöhe

monatliches Gesamtbruttoeinkommen: Anteilsfinanzierungbis 2500 Euro: 70 Prozent*2500 Euro bis 4000 Euro**:50 Prozent

Einschränkungen
*Antragsteller, die im Landesdirektionsbezirk Leipzig inklusive des ehemaligen Landkreises Döbeln wohnen, erhalten nur 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.
**nur bei befristetem Arbeitsverhältnis, Leiharbeit und Weiterbildung zum ersten akademischen Abschluss

Sonstiges

  • Durchführung der Weiterbildungsmaßnahme durch einen externen Bildungsträger
  • Teilnehmer mit Wohnsitz in Sachsen
  • förderfähige Kosten müssen mindestens 1000 Euro betragen, bei geringfügig Beschäftigten mindestens 300 Euro
  • drei Vergleichsangebote zur Antragstellung notwendig, keine Barzahlungen
  • Einkommensnachweis anhand der aktuellen Gehalts-/Lohnabrechnung
  • Durchführungsbeginn erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides
  • Selbstständige müssen den Weiterbildungscheck -betrieblich- nutzen

Quelle: sab.sachsen.de, Förderbaustein Weiterbildungsscheck Sachsen -individuell-
*Angaben ohne Gewähr

MIKOMI Weiterbildungen und der MBA-Studiengang sind förderfähig

Im Rahmen der Förderrichtlinie erfüllen unsere Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen die Anforderungen der Richtlinie. Damit können Förderungen für unsere Seminar- und Zertifikatsangebote bis zum MBA-Programm beantragt werden.