Außenwirkung richtig umsetzen und platzieren
Information | 21. Januar 2016

Frank Weiss, Geschäftsführer bei „xio Design“ in Halle an der Saale, gab ausführliche Einblicke in die Grundlagen der Gestaltung und deren richtige Umsetzung.

Die visuelle Kommunikation ist die Vermittlung von Informationen, die über die Augen wahrgenommen werden. Im MIKOMI Seminar „Grafik und Layout: Visuelle Gestaltung von Printprodukten“ konnten sich die Teilnehmer intensiver mit dem Thema der visuellen Kommunikation auseinandersetzen. „Prinzipiell ging es um die Grundelemente in der Gestaltung. Das heißt, wie funktioniert sie und aus welchen Elementen setzt sich die klassische Gestaltung zusammen? Wie werden sie interpretiert und wie wirken bestimmte Elemente miteinander sowie zueinander? Welche Funktion haben bestimmte Elemente in ihrer Konstellation als Plakat, Flyer und auf einer Webseite“, erzählt Frank Weiss.

Nur Grundkenntnisse in KMU

Die Umsetzung der visuellen Kommunikation ist in den größeren Unternehmen gut aufgestellt. Diese Unternehmen werden in der Regel von professionellen Marketing- und Werbeagenturen unterstützt. In den mittelständischen Unternehmen ist das anders, wie Herr Weiss erklärt: „Man muss sich immer mit Mitbewerbern messen. In kleinen und mittelständischen Unternehmen ist es häufig so, dass es einen Marketingverantwortlichen gibt, der aber nicht im Thema Grafik zuhause ist. Er bedient es aber mit und verfügt nur über bestimmte Grundkenntnisse.“ Und genau an dieser Stelle liegt das Dilemma. Dies sei auch der Ausgangspunkt für die Medienwerkstatt-Seminare.

Professionalle Ansätze im Seminar

Das Seminar "Grafik und Layout" steckt die Grundlagen im Bereich der visuellen Kommunikation ab. Großer Bestandteil ist es, die Grundlagen erkennbar zu machen und sie richtig zu vermitteln. Des Weiteren werden viele Beispiele gezeigt wie mit diesen Grundlagen schon erste professionelle Ansätze gestaltet werden können. Ziel sei es, die Teilnehmer so fit zu machen, um über die Gestaltung anders nachzudenken. Um so mehr sei die aktuelle Gruppe auf den zweiten Teil gespannt. Das Interesse ist hoch, berichtet Frank Weiss. Darin wird es dann praktischer und es werde auch mit den speziellen Bearbeitungsprogrammen gearbeitet. „Mit der Vermittlung von praktischen Grundkenntnisse kann dann auch richtig produziert werden“, so Weiss weiter.

Wissen kompakt und anwendungsorientiert

Abschließend sagt Frank Weiss, dass das Feedback positiv ausgefallen ist. Alle Teilnehmer waren übereinstimmend der Meinung, dass es sehr kompaktes Wissen ist, was ihnen in dieser Form bisher noch nicht bewusst war - vor allem was die Vielzahl gestalterischer Grundlagen bedeuten und wie sie eingesetzt werden können.

Tom Sipply (MJS Mitteldeutsche Journalistenschule)