Familienrecht: Scheidungsfolgenvereinbarungen - Möglichkeiten, Grenzen und anwaltliche Haftung
Wie weit muss der Anwalt in die Zukunft schauen (können)?

Beschreibung

Eine Scheidungsfolgenvereinbarung ist eine besondere Form des Ehevertrages, die erst dann geschlossen wird, wenn die Scheidung einer Ehe ansteht. Sie erleichtert das gerichtliche Scheidungsverfahren, weil sich die Beteiligten außergerichtlich und gütlich über Scheidungsfolgesachen einigen. Anwälte müssen die Möglichkeiten und Grenzen der Scheidungsfolgenvereinbarungen sowie anwaltliche Haftung kennen. In der Fortbildung werden diese Anforderungen fokussiert und diskutiert.

Anerkennung §15 FAO: FA Arbeitsrecht

Überblick

Zielgruppe: Fachanwälte, Anwälte, juristische Mitarbeiter
Ihr Nutzen: Erfahrungen von Praktikern für Praktiker, Lösungsorientierte Vorträge für Ihren Berateralltag
Dauer: 7,5 Stunden, zzgl. 1 Stunde Pause

Inhalte

  • Was kann über Verträge und Vereinbarungen überhaupt geregelt werden? Was ist rechtlich zulässig und was nicht?
  • Welche Wechselwirkungen und Folgen ergeben sich aus Zugewinn, Versorgungsausgleich und Unterhalt?
  • Wie werden Versicherungen im Zugewinn behandelt, die nicht im Versorgungsausgleich ausgeglichen sind?
  • Welche Probleme ergeben sich bei der Vorbereitung von Eheverträgen und noch viel mehr bei Scheidungsfolgenvereinbarungen?
  • Wie weit geht die anwaltliche Haftung trotz notarieller Beurkundung?
  • Welche Auskunftsansprüche bestehen und was ist zu beachten?

Buchung und weitere Informationen
Scheidungsfolgenvereinbarungen

Richter Hans-Otto Burschel

Richter Hans-Otto Burschel ist Direktor des Amtsgerichts Bad Salzungen und arbeitet dort als Familienrichter.

Nach seiner juristischen Ausbildung in Göttingen war er zunächst als Rechtsanwalt tätig, bevor er 1994 in den hessischen Richterdienst eintrat. Im Jahre 1992 wechselte er nach Thüringen, war kommissarischer Direktor der Kreisgerichte Greiz und Zeulenroda, stellvertretender Direktor des Arbeitsgerichtes in Eisenach, arbeitete beim Oberlandesgericht Jena und wurde schließlich Vorsitzender Richter am Landgericht Mühlhausen. Er ist Mitglied des Justizprüfungsamtes Thüringen, Referent für familienrechtliche Fortbildungen für verschiedene Institutionen und Lehrbeauftragter an der Hagen Law School