Zwischen Etappenziel, Netzwerkabend und Hochschulstopp

MIKOMI beim European Peace Ride 2026

Der European Peace Ride (EPR), der dieses Jahr vom 11. bis 13. September 2026 stattfand, war für uns an allen drei Veranstaltungstagen ein verbindender Rahmen. Unsere Rolle sah dabei jedoch jeden Tag anders aus. 

Während am Freitag der Wirtschaftsdialog im Sonderzug und in Zittau im Mittelpunkt stand, verlagerte sich der Fokus am Wochenende stärker auf Begegnung, Mobilität und das Zusammenspiel von Sport, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

Am Samstag begleiteten wir den EPR beim Etappenziel in Dresden und wirkten an einem besonderen Netzwerkabend mit. Am Sonntag führte die Route unter anderem über einen Verpflegungsstopp an der Hochschule Mittweida schließlich zum Zielort Chemnitz.

 

Samstag: Wenn Sport, Wirtschaft und Kultur aufeinandertreffen

Am späten Nachmittag des 12. September erreichte das Peloton des EPR die Landeshauptstadt Dresden. Nach dem wirtschaftlich geprägten Auftakt am Freitag rückte nun ein anderer Aspekt des EPR stärker in den Vordergrund: die verbindende Kraft des Sports.

So kamen im historischen Stallhof und im Verkehrsmuseum Dresden am Abend Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft zusammen. MIKOMI wirkte gemeinsam mit den Teams des European Peace Ride, des Schlösserlandes Sachsen, des Verkehrsmuseum Dresden und der Wirtschaftsförderung Sachsen an der Gestaltung und Organisation des Abends mit.

Dabei gab es durchaus Verbindungen zu den Themen des Vortages. Tom Mickeleit (Diamant Fahrradwerke) führte als Moderator durch den Abend. Kai Winkler (Organisator EPR), Undine Schmalfuß (MIKOMI), Yvonne Aulhorn (Schlösserland Sachsen) und Frederico Rosenbaum (Wirschaftsförderung Sachsen) sprachen unter anderem darüber, dass es auch im Sport darum geht, auf Veränderungen zu reagieren, Verantwortung zu übernehmen, im Team zusammenzuarbeiten und unter wechselnden Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.

Der Abend bot zugleich Raum für persönliche Begegnungen und internationale Vernetzung. Mit dem Projekt Bike The Line kamen Fragen nach Erinnerung, Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung hinzu. Die Gäste hatten neben einem nächtlichen Rundgang durch das Verkehrsmuseum die Möglichkeit Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm "Bike The Line - 80 Jahre danach | Entlang der Demarkationslinie von 1945" anzusehen. Radsportlegende Jan Ullrich begleitete den Abend ebenfalls und stand für Fotos und Autogramme zur Verfügung.

Mobilität wurde an diesem Abend auf mehreren Ebenen sichtbar: als sportliche Bewegung, als Thema des Verkehrsmuseums und als Ausgangspunkt für Gespräche über gesellschaftlichen Wandel. Damit setzte der European Peace Ride den Gedanken fort, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Sonntag: Der EPR zu Gast an der Hochschule Mittweida

Am Sonntag führte die Route schließlich nach Mittweida. Auf dem Technikumplatz machte das EPR-Peloton Halt an der Hochschule Mittweida.

Gemeinsam mit der Hochschule unterstützten wir als MIKOMI den Etappenstopp organisatorisch vor Ort. Vor dem Hauptgebäude wurden die Fahrerinnen und Fahrer von Ralf Schreiber (Oberbürgermeister bei Stadtverwaltung Mittweida) und Ulrich Pietsch (Kanzler der Hochschule Mittweida) sowie mit Musik vom Brass und Swing Orchester Ottendorf begrüßt, bevor sie ihre Tour in Richtung Chemnitz fortsetzten.

Für diesen Halt gab es gleich mehrere Anknüpfungspunkte. Die Hochschule Mittweida ist Hochschule des Spitzensports und verbindet seit vielen Jahren Studium und Leistungssport. MIKOMI wiederum bildet als Institut für Mittelstandskooperation eine Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft.

Auch beim European Peace Ride treffen diese Welten aufeinander. Unter den Teilnehmenden befinden sich Menschen mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, darunter auch Unternehmerinnen und Unternehmer. Auf dem Technikumplatz kamen damit Sport, Wissenschaft und Wirtschaft ganz unmittelbar zusammen.

Nachmittags wurde aus dem Zuschauen die Möglichkeit zum Mitmachen: Eine Route der STADTRADELN-Sternfahrt führte von Mittweida nach Chemnitz. Dort trafen die verschiedenen Sternfahrtrouten zusammen und fuhren kurz vor dem Peloton des EPR gemeinsam ein.

Der Sonntag erweiterte damit noch einmal den Blick auf Mobilität. Sie wurde nicht nur als Teil des EPR sichtbar, sondern konnte bei der Sternfahrt selbst erlebt werden.

 

Drei Tage, ein gemeinsamer Rahmen

Der European Peace Ride bot für uns an drei Tagen ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sich einzubringen.

Am Freitag standen wirtschaftliche und regionale Veränderungsprozesse im Mittelpunkt. Am Samstag rückten Sport, Kultur, Vernetzung und gesellschaftliche Verantwortung stärker in den Fokus. Am Sonntag führte der EPR schließlich an die Hochschule Mittweida und damit an einen Ort, an dem Sport, Wissenschaft und Praxis eng miteinander verbunden sind.

Für uns als Institut für Mittelstandskooperation liegt darin der Reiz dieser Partnerschaft: Der EPR schafft Begegnungen zwischen Menschen, Regionen und Themenfeldern, die im Alltag nicht selbstverständlich zusammenkommen.

Wissenschafts-Praxis-Transfer findet dabei nicht nur im Seminarraum statt. Manchmal beginnt er im Sonderzug, setzt sich im Museum fort und endet an einem Platz voller Fahrräder.
 


Fotos: Brand Spiders, Thomas Schlorke und MIKOMI

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MIKOMI | Hochschule Mittweida

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