Was nicht öffentlich wird, findet nicht statt
Information | 24. November 2015

Das digitale Zeitalter stellt vor allem kleine und mittelständische Unternehmen vor eine große Herausforderung.  Soll jeder Unternehmer auch in sozialen Netzwerken Inhalte teilen, Pressemeldungen schreiben oder Videos drehen? Fakt ist, die Informationsflut ist für Kunden und Wirtschaft gleichermaßen groß. Unternehmer müssen entscheiden welche der vielen Möglichkeiten der Unternehmenskommunikation sie nutzen wollen, also wie sie am besten ihre Kunden erreichen können. Dem Kunde obliegt, für sich selbst die Auswahl, das richtige Angebot, aus der scheinbar unüberschaubaren Flyer-, Radiospot- oder Emailflut  herauszufischen. Gut beraten ist also der Unternehmer, der hier gezielt vorgeht und sich Grundlagen schafft.

Medien gestalten

Grundlagen schaffen heißt, einerseits sich in Teilen selbst als Medienmacher betätigen zu können. Denn Medienarbeit beginnt letztlich bereits auf der eigenen Homepage oder im Flyer. Das braucht gute Texte, passende Fotos, ein knackiges Layout, was zum Unternehmen passt.

Erfolg durch Kommunikation

Ansgar Zerfaß und Manfred Piwinger beschreiben die Unternehmenskommunikation als Werttreiber und Erfolgsfaktor: „Was nicht öffentlich wird, findet nicht statt. Der Wettbewerb um Kunden, Mitarbeiter und gesellschaftliche Akzeptanz wird nicht allein auf der Sachebene, sondern auch (und manchmal hauptsächlich) auf der kommunikativen Ebene ausgetragen.“   (Quelle: Handbuch Unternehmenskommunikation, 2013, S.3) Kurzum, Klappern gehört zum Handwerk. Nur muss man es richtig angehen.

 

Authentisch bleiben

Ziele formulieren und festlegen, Aktionen planen und durchführen – und das vom Werbeflyer bis hin zum Kundengespräch. Hier lautet die Devise: „Bleiben Sie lieber authentisch, bleiben Sie so wie Sie sind, verbiegen Sie sich nicht, weder verbal noch nonverbal. Sympathie und Freundlichkeit gepaart mit dem nötigen Fachwissen ist eine gute Mischung, um erfolgreich zu sein.“, so sieht das Peter Becker als langjähriger Vertriebsberater. (Quelle: Professioneller Verkauf mit erfolgreichen Beziehungen, 2011, S. 97)

Zusammenhänge nutzen

Medien und Kommunikation, Werbung und Vertrieb, Rhetorik und Körpersprache: Hier gibt es untrennbare Zusammenhänge, die, wenn man sie kennt und zu nutzen weiß, große Chancen beinhalten. Fest steht auch

– „Man kann nicht nicht kommunizieren […].“ (Paul Watzlawick) –

dann aber besser richtig. Mit dem entsprechenden Wissen ist es selbst für den Mittelständler um die Ecke leichter, das Unternehmen in der Kommunikationsflut dauerhaft auf Kurs zu halten.