Christian Hannemann geht als erster über die Ziellinie
MBA | 07. Februar 2017

Christian Hannemann ist MBA der ersten Stunde am Institut MIKOMI. Jetzt hat er ihn in der Tasche, den MBA-Abschluss. Am Institut verteidigte Hannemann erfolgreich seine Masterarbeit.

Christian Hannemann ist 44, steht mit beiden Beinen fest im Berufsleben am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz. Er entschied sich als einer der ersten, bei MIKOMI den Master of Business Administration berufsbegleitend zu absolvieren.

Zusätzlich zur Arbeit als Wissenschaftler wollte er sich breiter aufstellen, fit machen für die Strategische Unternehmensführung. „Es gibt ein Leben vor und nach dem MBA“, so Hannemann. Für ihn steht fest, der Abschluss ist ein Karrieresprungbrett.

Während der Studienzeit musste Hannemann Beruf, Studium und Familie unter einen Hut bringen. Das hieß in der Woche volle Leistung im Job bringen, freitags und samstags Lehrveranstaltungen besuchen und dabei das Privatleben nicht vergessen. Lehrveranstaltungen finden zwar nicht jede Woche statt, aber auch Selbststudium, Belegarbeiten und Klausurvorbereitung standen auf dem Plan. Doch der Aufwand habe sich gelohnt, so der frisch gebackene MBA.

Mit seiner Masterthesis „Wissenstransfer durch externe Innovationsinitiierung“ konnte er beim Masterkolloqium die Prüfer Prof. Dr. Thoralf Gebel von der Hochschule Mittweida und Dr. Tobias Schubert, Geschäftsführer der NRU GmbH aus Neukirchen überzeugen. In der Arbeit beschäftigte sich Hannemann mit der Wissenstransferkommunikation zwischen Wissenschaft und freier Wirtschaft und entwickelte eine Arbeitsgrundlage, wie diese gestaltet sein sollte. Ein Thema mit hoher Praxisrelevanz und aus dem Arbeitsumfeld des Absolventen.

Neben dem Know-how, das Christian Hannemann mit dem Studium erworben hat, seien es vor allem die Kommilitonen, die Vernetzung und die vielen Gespräche, die für ihn den Mehrwert des MBAs darstellen. „Meine Erwartungen wurden übertroffen, ich habe viel umfangreicheres Wissen im Studium erhalten. Weil aber auch meine Kommilitonen aus der Berufspraxis kommen ist daraus ein viel bunterer Strauß geworden.“ Und er fügt hinzu: „Meine Mitstreiter nennen mich übrigens MIK-Opa, weil ich der älteste in der Seminargruppe bin.“

Und eigentlich ist dem frischgebackenen Absolventen jetzt richtig nach Feiern zumute. Aber wie war das mit Studium und Beruf unter einen Hut bringen? Hannemann fährt nach der Verteidigung direkt zur Arbeit. Aber bestimmt wird dort auch der erste MIKOMI-MBA-Absolvent gefeiert, ein bisschen zumindest.