Digitale Technologien, Datensicherheit und Recht
MBA Strategische Unternehmensführung

Kurzbeschreibung

Grundlegend für die digitale Transformation ist ein Überblick über aktuelle Technologien und deren Nutzungsmöglichkeiten. Themen wie Industrie 4.0, Internet of Things (IoT) oder Smart-Factory sind längst Realität im Alltag vieler Unternehmen. Diese Technologien verändern bestehende Geschäfts- und Betriebsmodelle entweder grundlegend oder haben zumindest einen großen Einfluss auf bestehende. 

Solche Digitalisierungsprozesse stehen stets im Zusammenhang zu rechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere im Bereich Datenschutz / Datensicherheit, aber auch zu medienrechtlichen Fragestellungen.

Überblick

Im Modul Digitale Technologien, Datensicherheit und Recht werden digitale Technologien vorgestellt, eingeordnet und in Use Cases diskutiert. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Datenschutz, wie die Datenschutzgrundverordnung (DGSVO), Privacy by Design und Informationsfreiheit sowie Cyber- und Netzsicherheit werden ebenso behandelt wie medienrechtliche Fragen zum Urheberrecht oder zum Äußerungsrecht. Die Gesamtproblematik wird wie folgt unterteilt:

  • Digitale Technologien und Use Cases sowie deren Einordnung
  • Cybersicherheit und Datensicherheit
  • Medien- und Internetrecht, Vertragsrecht 
Inhalte: Digitale Technologien | Cybersicherheit | Datensicherheit | Recht
Studium: 5 ECTS
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. rer. pol. Dirk Pawlaszczyk
Dauer: 3 Präsenztage, Selbststudienzeit

Weitere Informationen
Digitale Technologien, Datensicherheit und Recht

Prof. Dr. Christian Hummert

Prof. Dr. Christian Hummert arbeitete sechs Jahre beim Landeskriminalamt Thüringen als Sachverständiger für die forensische IuK. Seit 2015 ist er an der Hochschule Mittweida Studiendekan für IT-Sicherheit und Digitale Forensik. Seine Hauptfunktionen liegen bei Cybercrime und Cybersecurity. Zudem leitet er eine zehnköpfige Forschungsgruppe, die sich u.a. mit Malware Analyse und Embedded Systems befasst.

Prof. Dr. Dirk Pawlaszczyk

Prof. Pawlaszczyk ist sei 2011 an der Hochschule Mittweida, an der er eine Professur für Informatik und Objektorientierte Softwareentwicklung hat. Im Bereich der Lehre vertritt er u.a. die Themenbereiche Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen, Cloud Computing, Entwurf sicherer Systeme, IT-Sicherheit und Sicherheitsmanagement. Darüber hinaus ist er IT-Sicherheitsbeauftragter der Hochschule und als Studiendekan für den Masterstudiengang Cybercrime/Cybersecurity verantwortlich. In der Forschung liegen seine Schwerpunkte in den Bereichen IT-Forensik, Sicherheit in der Fertigung und Automation, künstliche Intelligenz sowie Blockchain.

Digitale Technologien werden in dieser Lehrveranstaltung vorgestellt, eingeordnet und in Use Cases diskutiert. Die Vernetzung hält Einzug in die Fertigungshallen der Industrie, ebenso wie in Verwaltungsprozesse und die Erweiterung von Geschäftsfeldern. Dies erfordert Kenntnisse über die Grundkonzepte digitaler Geschäftsprozesse und Strategien, wie der Nutzung und dem Management von Software und IT-Architekturen.

In der Lehrveranstaltung Cyber- und Datensicherheit wird auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Datenschutz, wie die Datenschutzgrundverordnung (DGSVO), Privacy by Design und Informationsfreiheit sowie Cyber- und Netzsicherheit wird im nationalen und internationalen Kontext eingegangen. Digitalisierungsprozesse erfordern Berücksichtigung von rechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere im Bereich Datenschutz/Datensicherheit. Datenschutz ist nicht nur lästige Pflicht, sondern auch ein wirksames Mittel sich von Mitbewerbern abzuheben.

Im der Veranstaltung Medien- und Internetrecht sollen Sie ein Problembewusstsein entwickeln, das es Ihnen in der beruflichen Praxis ermöglicht, rechtliche Probleme zu erkennen, gegebenenfalls selbst zu bewältigen oder den Bedarf an professioneller Unterstützung zu erkennen. Auf Basis allgemeiner Rechtsgrundlagen betrachten Sie die Problemstellungen bei der Informationsbeschaffung und –bearbeitung und stellen eine Synthese zu rechtswidriger Berichterstattung und deren Folgen her. Sie werden befähigt, jugendschutzrechtliche Aspekte in der Medienarbeit zu beachten sowie Urheberrechtsproblemstellungen und verwandte gewerbliche Schutzrechte zu lokalisieren, um diese im Arbeitsalltag eines Medienschaffenden vor Augen zu haben.