Prozessoptimierung
MBA Strategische Unternehmensführung

Kurzbeschreibung

Ein entscheidender Aspekt für den Erfolg einer Unternehmung ist neben der Effektivität auch die Fähigkeit diese Aktivitäten noch effizient zu gestalten. Eine effiziente Nutzung von Ressourcen ist eine Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Die Prozessoptimierung ist dabei ein wirkungsvolles Instrument, welches den Unternehmen helfen kann, sich Wettbewerbsvorteile gegenüber ihren Mitbewerbern zu sichern.

Eine weitere Größe, die im engen Zusammenhang mit dem Aufblühen einer Wirtschaftsregion steht, ist die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und der richtige Umgang mit Neuerungen. Innovationen potenzieren sowohl Effektivität als auch Effizienz und helfen somit den Unternehmen in Sachsen, sich nachhaltig zu etablieren. 

Überblick

Im Modul werden verschiedene planerische, organisatorische und kontrollierende Maßnahmen zur Prozessoptimierung im Unternehmen behandelt. Aufgezeigt werden Methoden zur zielgerichteten und optimierten Steuerung der Wertschöpfung. Das Modul Prozessoptimierung umfasst die folgenden drei Themengebiete:

  • Projekt- und Prozessmanagement
  • Innovationsmanagement 
  • Kundenmanagement
Inhalte: Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen | Ansätze von Innovationen | Handlungsmöglichkeiten und Wirkungsweisen | Techniken und Werkzeuge für Problemlösungen | Umgang mit Geschäftspartnern und Kunden
Studium: 5 ECTS
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. rer. pol. Harald Zwerina
Dauer: 2,5 Präsenztage, Selbststudienzeit

Weitere Informationen
Prozessoptimierung

Die Lehrveranstaltung Projektmanagement und Prozessmanagement zielt auf die Optimierung von Geschäftsprozessen. Betriebliche Prozessstrukturen werden analysiert, bewertet und dabei vorhandene Potenziale herausgestellt. Geschäftsprozessanalysen sind eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass versteckte Quellen von Kosten und ineffiziente Vorgehensweisen im Unternehmen aufgedeckt werden und ein unnötiger Ressourcenverbrauch vermieden werden kann. Dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf der monetären Seite, sondern wirkt sich auch aufbauend auf das Arbeitsklima und nicht zuletzt motivierend auf die Mitarbeiter aus.

Die Lehrveranstaltung Innovationsmanagement beschreibt marktorientierte Ansätze von Innovationen, wie beispielsweise den Produktlebenszyklus oder Kondratieff-Zyklen, und leitet daraus Erkenntnisse und marktbezogene Strategien ab. Im Unternehmen genügt es allerdings nicht, nur innovativ zu sein - sondern die Ideen, Neuerungen und ggf. Reformen müssen auch im Betriebsalltag etabliert werden, um ihren Beitrag zur Zielerfüllung leisten zu können. Dazu werden Handlungsmöglichkeiten dargestellt und ihre Wirkungsweisen beschrieben. Außerdem werden Techniken aufgezeigt, welche Kreativität fördern und Werkzeuge, mit denen Sie in der Lage sind, Probleme zu systematisieren und gleichzeitig Lösungsmöglichkeiten bereitzustellen. 

Im Veranstaltungsteil Kundenmanagement wird gezeigt, auf was ein Unternehmen achten sollte, wenn es Geschäftspartner, Lieferanten oder Kunden einlädt. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die ursächlich dafür sind, dass vielversprechende Kooperationen nicht in erhoffter Harmonie verlaufen oder im schlimmsten Fall gar nicht erst zu Stande kommen. Arthur Schopenhauer beschreibt dies im anderen Zusammenhang mit den Worten, dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gebe. Dies gilt auch für den Umgang mit Geschäftspartnern.